Tag 58 - Gelebte Spiritualität & Verletzlichkeit

Empfange Trigger mit offenen armen

…Weshalb Trigger in Wirklichkeit ein Geschenk sind…

Heute wurde ich von einem Menschen wieder mal extrem getriggert. Ein Mensch, der mich in meinem Leben schon so lange und so oft getriggert hat – und ich bin unendlich dankbar dafür. Dieser Trigger hat mich dazu veranlasst diesen Text zu schreiben, mich zu reflektieren und die Projektion fallen zu lassen.

Gibt es in deinem Leben ganz bestimmte Situationen und Menschen, die dich immer wieder triggern? Die dich immer wieder herausfordern und deine Nerven strapazieren? Und wünschst Du dir manchmal, dass diese Menschen sich dir gegenüber anders verhalten oder dich einfach in Ruhe lassen? Hast Du manchmal genug von immer wiederkehrenden Situationen in deinem Leben, die dich an deine Grenzen bringen und sogar darüber hinaus? Jeder von uns kennt wahrscheinlich diese Momente.

Trigger sind Geschenke

Tatsächlich sind diese Menschen und Situationen deine größten Geschenke. Es sind die Momente im Leben, in denen Du all dein theoretisches Wissen über Spiritualität leben kannst. Wir denken oft, dass unsere größten spirituellen Prüfungen und Wachstumsmöglichkeiten, bei Seminaren, Schweigeretreats oder Ähnlichem liegen.

Die grössten Prüfungen liegen im Alltag

Doch tatsächlich liegen deine größten Prüfungen, in den kleinen Alltagssituationen. Dort kannst Du Erfahrungen sammeln und unter Beweis stellen, ob Du Spiritualität wirklich lebst oder ob es  theoretische Konzepte sind, die nur dein Verstand begriffen hat. Unter Beweis stellen heißt nicht, dass Du mir oder irgendjemand anderem etwas beweisen musst. Tatsächlich bist Du nicht mal dem Universum Rechenschaft schuldig. Einzig und alleine Du selbst, musst mit deinen Entscheidungen und Handlungen leben können.

Trigger sind nur ein Mittel zum Zweck

Deine Familie, Freunde, die Gesellschaft und herausfordernde Situationen, die dich immer wieder triggern – all das sind nur verschiedene Ausdrucksformen. In Wirklichkeit ist es vollkommen egal, welcher Mensch und welche Situation dich triggert. All diese Trigger haben nämlich eines gemeinsam: Sie stellen sich dir zur Verfügung und dienen nur als Mittel zum Zweck. Du bist der Schüler und hast deinen eigenen Meister, der dich dein ganzes Leben lang begleitet. Dieser Meister nennt sich Leben. Und das Leben schickt dir Herausforderungen – immer und immer wieder.

Wie Du mit Triggern umgehen kannst

Du hast nun zwei Möglichkeiten, wie Du mit triggern umgehen kannst:

  1. Du versuchst dich zu distanzieren, von den Menschen und Situationen, die dich triggern. Du leugnest, dass Du sie durch dein Verhalten immer und immer wieder in dein Leben gezogen hast, weil Du deine Erkenntnis noch nicht daraus mitnehmen konntest. In diesem Fall schickst Du deine wichtigsten Lehrer fort und wirst trotzdem neue Trigger geschickt bekommen, die dich mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr herausfordern werden.
  2. Du bist dankbar, dass diese Menschen und Situationen sich zur Verfügung stellen und die Trigger-Rolle für dich übernehmen – ob bewusst oder unbewusst. Du erkennst, dass es dabei gar nicht um einen bestimmten Menschen geht, der dich herausfordert, sondern dass das Leben an deine Tür klopft und dir eine Prüfung schickt. Du erkennst den Meister, der dich dein ganzes Leben lang begleitet und dir immer wieder die selben Fragen stellt. Der Meister, der dich fragt ob Du endlich bereit bist dein Herz zu öffnen und dich dem Leben hinzugeben.

Deine Perspektive ist entscheidend

Wie oft projezieren wir unseren Ärger, unsere Wut und unsere Frustration, auf andere Menschen? Wie oft weisen wir anderen die Macht über unsere Gefühle zu, indem wir ihnen unsere Gefühlslage zuschreiben. All die Menschen, die dich immer wieder triggern, sind nur aus einem Grund da: Sie geben dir immer wieder eine neue Chance, beim nächsten Mal anders zu reagieren. Beim nächsten Mal zu erkennen, dass nicht deine Eltern, dein Partner oder dein Chef für deine Stimmung verantwortlich sind, sondern dass es ganz alleine deine Reaktion auf etwas ist, die dich so fühlen lässt. Deine Innenwelt bestimmt deine Realität und Du ziehst diese Situationen immer wieder in dein Leben. Wenn Du das erkannt hast und dich auf diesen Prozess einlässt, werden drei Sachen passieren:

  1. Dir begegnen weiterhin Trigger, doch Du erkennst Sie als Chancen, um deinen Schmerz zu heilen.
  2. Sobald Du deine Wunde geheilt hast, werden dich damit zusammenhängende Situationen nicht mehr triggern, die dich bisher getriggert haben.
  3. Die Trigger, die nun keine Trigger mehr sind, werden viel seltener oder gar nicht mehr in deinem Leben auftauchen, da Du deine Erkenntnis daraus mitnehmen konntest.

Heiße heute mal alle Trigger in deinem Leben Willkommen. Rufe deinen Lehrmeister und bitte ihn um all die kleinen Prüfungen in deinem Alltag. Es sind die Momente, in denen deine Seele wachsen kann. Es sind die Momente, in denen Spiritualität, Liebe und Mitgefühl für dich erfahrbar werden.

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