Tag 77 - Dialog mit meinen Gefühlen

…Ein Blick hinter unsere Masken und Fassaden…

Wer bist Du wirklich?

Wie oft erzählen wir unsere Geschichte, wenn uns jemand fragt wer wir sind? Wie oft nennen wir unseren Namen und erzählen eine aus Erinnerungen bestehende Geschichte?

Wir sagen nicht wirklich wer wir sind, sondern nur welche Erfahrungen wir in diesem Leben gemacht haben. Welche Emotionen wir erlebt haben. Welche Handlungen wir ausgeführt haben. Doch sagt das irgendetwas darüber aus der wir sind?

Sind wir wirklich unsere Geschichte?

Ist es nicht viel mehr so, dass unsere wahre Essenz vollkommen unabhängig von all diesen Erfahrungen und Gefühlen existiert. Gibt es da nicht diesen Kern, der so viel größer ist als all diese Geschichten. Dieses Mysterium in uns, dass wir mit dem Verstand nicht erfassen können.

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht wer ich bin und ich werde es zumindest in diesem Leben vielleicht nie zu 100% wissen. Doch ist es nicht genau das, was dieses Leben so magisch macht. Ist es nicht genau das, weshalb wir hier sind. Um alles zu hinterfragen und uns auf die Suche nach der universellen Wahrheit zu begeben. Ganz egal, wie unbequem diese Wahrheit ist.

Der Spirituelle Pfad kann auch unbequem sein

Auf dem spirituellen Pfad zu wandeln, nicht mit der Absicht nur Frieden und Erfüllung zu finden und die unbequemen Wahrheiten auszublenden. Diesen Weg zu gehen und wirklich einzutauchen. Das Leben mit all seinen Teilen voll und ganz in Besitz zu nehmen. Uns immer wieder neu auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Unsere Wahrheit und das, was wir glauben, immer wieder zu hinterfragen.

Was macht unser Leben besonders?

Ist es nicht genau dieses mystische und geheimnisvolle, was unser Leben so besonders macht? Nicht zu wissen was morgen kommt und was übermorgen kommen wird. Nicht zu wissen, wie lange Du hier sein wirst und wie es danach weitergeht. Ob Du dich dazu entscheidest ein weiteres Mal auf der Erde zu inkarnieren oder etwas ganz anderes auf dich wartet. Und genau deshalb jeden Tag in diesem Leben auszukosten.

Uns Träumen und Visionen hinzugeben und uns die Welt voller Wunder auszumalen. Und dann zu Handeln und genau diese Wunder zu manifestieren. Uns fallen zu lassen in die Hände des Universums. Dieser unbekannte und doch so vertraute Teil, den unsere Seele zwar spüren, aber nicht greifen kann.

Zu glauben alles verstanden zu haben, um eine Sekunde später zu merken, dass Du keine Ahnung hast wie das Leben funktioniert. Und zu erkennen, dass auch dieses Nicht-Wissen absolut OK ist. Dass in diesem Nicht-Wissen, sogar etwas absolut wunderschönes und mystisches steckt.

Weiterhin jeden Tag zu streben, wissbegierig zu sein. Das Innen und das Außen zu erforschen und den Prozess des Lebens anzuerkennen.

Was ist der Sinn des Lebens?

Vielleicht ist dies der Sinn des Lebens. Oder ein Teil davon. Vielleicht aber auch nicht.

Kenne ich die Wahrheit? Ganz bestimmt nicht.

Bin ich auf der Suche? Jeden Tag.

Nicht die Suche aus dem Gefühl des Mangels und der Angst heraus. Ich meine die Suche, die aus der Vollkommenheit und dem Eins-Sein mit dem Universum entsteht. Die Suche, durch die ich mich mit jedem Tag mehr Selbst erkennen kann.

Finde deine eigene Wahrheit

Solltest Du auf das hören was ich sage? Im Gegenteil, du solltest es immer anzweifeln, hinterfragen und deine eigenen Erkenntnisse daraus gewinnen.

Wirkliche Weisheit erlangen wir nicht durch blindes folgen, sondern durch das ständige Verlangen das Universum verstehen zu wollen. Durch diese ständige Neugier in unseren Augen. Durch das demütige Wissen, dass wir von jedem Menschen etwas lernen können und doch unsere eigene Wahrheit finden müssen…

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