Tag 14 - Mehr Lebensqualität durch Listen

TAG 14 von 365 – Lebensqualität durch Listen steigern

Weshalb ich das Schreiben gegenüber einer Sprachaufnahme bevorzuge…

Es gibt so viele Arten von Listen …. (der Anfang der Sprachmemo)

… das war ein Reinfall. Ich wollte gerade einen Beitrag per Sprachmemo aufnehmen, weil ich gerade unterwegs bin. Das wird dann gleich ein guter Test für die Zeit in Südtirol, dachte ich mir. Da ich dort ja ab morgen beim Wandern bin, bis kommende Woche Sonntag. Deshalb wird es in der Zeit auch vorerst keine Blogbeiträge geben. Ich werde aber trotzdem jeden Tag einen Tagebucheintrag verfassen und die Blogbeiträge dann nachträglich und zurückdatiert veröffentlichen. Dafür habe ich aber schon für jeden Tag einen Instagram Beitrag vorbereitet.

Auf jeden Fall wollte ich gerade eben den Test mit der Sprachmemo machen, da mein Rucksack sowieso schon zu viel wiegt und ich so wenigstens mein Tagebuch nicht noch mitschleppen muss. Als ich die Idee die mir gerade in den Sinn kam aussprechen wollte, hatte ich schon nach ein paar Wörtern keinen Plan mehr was ich erzählen soll. Wie ihr oben am ersten Satz mit den „…“ sehen könnt, war schon nach sieben Wörtern Schluss.

Das hat mir gerade richtig aufgezeigt, dass ich mir beim Schreiben viel leichter tue. Beim Sprechen mache ich mir viel mehr Gedanken darüber was ich als nächstes sage. Zudem habe ich das Gefühl ich muss jede Sekunde was sagen, sonst ist es merkwürdig, wenn ich solange Pause mache. Beim Schreiben hingegen, tippe ich einfach so lange wie mir Inspiration kommt und beobachte einfach die Gedanken. Wenn ich dann mal keine Inspiration mehr habe, mache ich einfach kurz Pause und warte bis mir wieder kreative Eingebungen kommen. Aus diesem Grund bin ich gerade am überlegen ob ich nicht doch ein paar Notizzettel mitnehme um die Tagebucheinträge schriftlich zu verfassen.

wie listen dein leben bereichern können

Doch zurück zum Punkt. Das Thema über das ich heute berichten wollte, sind Listen und wie diese Dir einen Schub in allen Lebensbereichen geben können. Dazu möchte ich Dir gerne ein Beispiel aufzeigen. Ich habe diese Woche im Zusammenhang mit dem UNKARMA Kurs eine Liste erstellt, in der ich alle positiven Eigenschaften festgehalten habe, die ich bereits lebe. Positiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie mir in meiner seelischen Entwicklung und auf meinem Herzensweg dienlich sind. Ebenso habe ich die positiven Eigenschaften festgehalten, welche ich gerne leben möchte, aber noch nicht wirklich voll in meinen Alltag integriert habe. Zudem habe ich auch Angewohnheiten festgehalten, die ich in Zukunft reduzieren oder aus meinem Leben streichen möchte.

Diese Liste teile ich im heutigen Beitrag mit Dir und zeige Dir anhand von diesen Beispielen auch, weshalb diese Eigenschaften mich in einer Entwicklung unterstützen können und was mich bisher daran gehindert hat sie voll und ganz zu leben. Vielleicht hält das Erkenntnisse für dich bereit und dir wird bewusst, weshalb auch du manches noch nicht umgesetzt hast, was positiv für deine seelische Entwicklung wäre.

positive eigenschaften, welche ich gerne umsetzen möchte

In diesem Beitrag teile ich drei dieser positiven Gewohnheiten, die ich noch nicht vollkommen in meinen Alltag integriert habe, es aber gerne möchte:

  1. Sport (noch nicht integriert)

Welche positiven Effekte erhoffe ich mir davon?

gesteigerte Disziplin, mehr Energie und Kraft, höhere Ausdauer, Ausgleich zur Arbeit am Laptop, Abschalten

Was hat mich bisher daran gehindert?

Ist mit Anstrengung verbunden und ich konnte mich noch nicht überwinden den entscheidenden Anfang zu machen.

 

  1. Achtsamer Leben (klappt mittlerweile gut)

Welche positiven Effekte habe ich mir davon erhofft?

Jeden Moment voll und ganz erleben, erhöhte Wahrnehmung, mehr Genuss, z.B. beim Essen, bewusster Leben

Was hat mich lange Zeit daran gehindert?

Ich hatte das Gefühl dafür auf manches verzichten zu müssen und etwas zu verpassen, wenn ich langsamer und bewusster lebe.

 

  1. Versuchungen widerstehen (ist jedes Mal eine Herausforderung)

Welche positiven Effekte habe ich mir davon erhofft?

Alte Muster loszulassen und mir eine neue Realität zu erschaffen.

Was hat mich lange Zeit daran gehindert?

Ist mit Verzicht auf Spaß verbunden.

Weitere listen, die du in deinen alltag integrieren kannst

  • Bucketlist
  • Was ist dein Warum
  • Dankbarkeitsliste
  • Tagesrückblick – was lief gut, was möchtest Du nächstes Mal anders machen
  • Liste mit deinen wichtigsten Werte
  • Ideenliste für zukünftige Projekte

Diese Aufzählung kann natürlich noch endlos fortgeführt werden und sich auf fast jeden Lebensbereich übertragen lassen, doch ehrlich gesagt habe ich sie bewusst kurz gehalten, da es schon wieder sehr spät ist, ich müde bin und morgen früh raus muss. Ich hoffe, dass ich Dir trotzdem einen kleinen Überblick geben konnte.

tipp zum schluss: Übertreibe es am Anfang nicht!

Oftmals stürzen wir uns überschwänglich in neue Projekte und Ideen. Am liebsten würden wir gleich alles auf einmal umsetzen und können es gar nicht erwarten. Die Sache hat jedoch zwei Haken:

Erstens führt das dazu, dass du zwar für den Beginn sehr motiviert bist, aber oftmals nach kurzer Zeit die Lust verlierst. Du willst sofort Resultate sehen und wenn sie sich nicht nach wenigen Tagen einstellen, bist du demotiviert. Solche Übungen erzielen jedoch erst langfristig tiefgreifende Veränderungen. Die magische Grenze sind 30 Tage, da unser Gehirn ungefähr so lange benötigt, um neue Verknüpfungen zu erstellen. Durch diese Verknüpfungen werden diese Übungen – die wir am Anfang vielleicht noch als lästig empfinden – nach einer gewissen Zeit zu Routinen. Das bedeutet, dass diese Prozesse auf einmal ganz automatisch und mühelos ablaufen. Wir müssen uns dann gar keine Gedanken mehr darüber machen, so wie wir jeden Morgen ohne nachzudenken die Zähne putzen.

Zweitens würdest Du vielleicht am liebsten 10 Listen auf einmal führen, um ja nichts zu verpassen. Doch oftmals ist weniger mehr, wie man so schön sagt. Denn überlädst Du dich mit den Übungen, die Du täglich umsetzen willst, dann wirst Du wahrscheinlich keine davon bis zum Ende durchziehen. Es wird für dich einfach zu viel Zeit die Du investieren musst, gerade wenn Du solche Routinen noch nicht gewohnt bist. Das führt schnell zu Frustration und Lustlosigkeit.

Fange mit einer liste an

Deshalb gilt es für den Anfang zu beachten, dass man nicht zu viele Listen auf einmal führen sollte. Eine Liste, welche Du konsequent führst und mit der Du jeden Tag arbeitest, reicht vollkommen für den Anfang. Nutze diese Liste mindestens 30 Tage lang. Schaue jeden Tag drauf, mache passende Übungen dazu und ergänze sie gegebenenfalls. Reflektiere zum Beispiel jeden Sonntag, was du bereits umsetzen konntest und welchen Effekt das auf deine Lebensqualität hatte. Ebenso kannst du Festhalten, was noch nicht so funktioniert hat, wie du es Dir vorgestellt hast und was Du noch verändern kannst, damit es in Zukunft besser läuft.

Welche Listen hast du bisher geführt oder führst du aktuell? Welchen positiven Einfluss haben diese Listen auf dein Leben gehabt? Ich freue mich von Dir zu hören!

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