Tag 47 - Gott hat viele Namen, doch nur eine Religion

TAG 47 von 365 – Gott hat viele Namen, doch nur eine Religion

Die letzten Tage war es ruhig auf meinem Blog. Ich habe mich etwas zurückgezogen, da ich die Energien die mit dem Vollmond einhergangen sind sehr gespürt und Zeit für mich gebraucht habe. Aktuell passiert auf der Transformationsebene so einiges und da ich mich voll diesem Prozess hingebe, gibt es immer wieder Tage an denen ich Ruhe brauche und in mich gekehrt bin. Auch die nächsten Tage wird es nochmals ruhiger, da ich über das Wochenende auf dem TeamLiebe Festival von Laura Seiler bin. Falls Du auch da bist, lass mir gerne einen Kommentar da – vielleicht sieht man sich ja dort!

Ablehnung von Gott und der Kirche

Die Inspiration für den heutigen Beitrag kam mir, da ich gerade einen Online-Kurs über schamanische Energie Medizin absolviere. Früher hat der Schamanismus nicht im Geringsten mein Interesse geweckt. Das lag vermutlich daran, dass „Gespräche mit Gott“ das erste Buch war, welches mich auf meinem spirituellen Weg begleitet und unzählige Erkenntnisse in mir ausgelöst hat. Mein spiritueller Glaube beruhte also einzig und allein auf Gott als Schöpfer von Allem. Wenn man bedenkt, dass ich in Deutschland aufgewachsen bin und evangelisch getauft wurde, wäre das eigentlich gar nicht so erstaunlich. Allerdings habe Gott bis zu meinem 18. Lebensjahr abgelehnt und bin aus der Kirche ausgetreten. Noch nie konnte ich etwas mit dem Bild eines bestrafenden Gottes anfangen, wie es in der Kirche oft vermittelt wird. Somit wollte ich das Buch „Gespräche mit Gott“ zunächst gar nicht lesen, alleine schon wegen des Titels. Da ich mit Gott einfach nichts anfangen konnte. Doch wie es der Zufall wollte, fiel mir das Buch zu und ich las es letztendlich doch. Von diesem Moment an befand ich mich auf dem spirituellen Weg. Die Worte auf jeder einzelnen Seite waren so klar und logisch für mich, dass sie alle mein Herz berührten. Alles was ich da lesen durfte war in mir und ich war mir absolut gewiss, dass jedes Wort für mich stimmte. So als würde ich mir Bilder aus der Kindheit anschauen und mich an die vergessenen Erlebnisse wieder erinnern.

Neue Glaubensrichtungen

Die letzten Jahre waren also meine ganz persönliche spirituelle Reise, während der ich Wissen und Informationen nur so aufsaugen konnte. Dabei waren lange Zeit die Bücher von Neale Donald Walsch und Eckhart Tolle meine Begleiter. Erst in den letzten Monaten war ich bereit mich für andere Richtungen und Ansätze zu öffnen. So befasste ich mich plötzlich wieder mit Engeln, die ich schon im Kindesalter sehen konnte. Mein Interesse für den Schamanismus und die alten Kulturen Südamerikas wurde geweckt. Und auch meine Verbindung zu Mutter Erde und zu all Ihren Wesen hat sich intensiviert. Dabei ist mir sehr stark bewusst geworden, dass ich früher viele Bereiche ausgeschlossen habe und nur auf einen Weg fokussiert war. Mittlerweile fühle ich mich so vielen Wesen und Glaubensrichtungen zugehörig und heiße sie alle in meinem Leben Willkommen.

 

Dabei habe ich vor allem eines gelernt:

Gott oder großer Spirit,

Jesus oder Buddha,

Erdwesen oder Engel,

Universum oder geistige Welt,

Christen oder Muslime,

Buddhisten oder Hinduisten

Wir haben so viele Namen für das Unsichtbare. Für die mystische Kraft, die allem Leben innewohnt. So viele Glaubensrichtungen die auf unserer Erde verankert sind. Doch die Botschaft ist immer die gleiche. Der Ursprung ist immer der selbe. Alles ist Energie, alles ist aus der selben Quelle entstanden. All diese Wesen sind real und für jeden von uns da, wenn wir sie darum bitten. Wir haben den freien Willen bekommen und werden deshalb nicht manipuliert. Keine Engel oder geistige Wesen werden sich ungefragt in unser Leben einmischen, wenn wir nicht mit ihnen kommunizieren.

Aus diesem Grund ist der Gedanke so weit verbreitet, dass man nur einen Glauben haben darf. Dass es sich ausschließt an Jesus und Buddha gleichzeitig zu glauben. Doch wieso sollte das Göttliche etwas ausschließen? Wieso sollten wir nicht all die wundervollen Wesen und Geschöpfe in unser Leben integrieren? Jesus und Buddha waren Menschen wie Du und ich. Menschen, die die selbe Botschaft gelebt haben. Sie waren nicht besser oder schlechter als andere. Haben sich nicht auf ein Podest gestellt. Sie sind jedoch dem Ruf ihres Herzens gefolgt und haben ihre Wahrheit einfach vorgelebt anstatt nur darüber zu reden. Sie haben die Botschaft der Liebe in die Welt getragen. Würde man alle Glaubensrichtungen auf ihre Kernessenz reduzieren, so würde überall nur noch eine einzige und ganz klare Botschaft übrig bleiben.

Die Kernbotschaft aller Religionen

Du bist Liebe, ich bin Liebe, Alles was existiert ist Liebe. Liebe ist die Antwort auf Alles. Wir bestehen alle aus Energie und sind miteinander verbunden. Es gibt keine Trennung zwischen dem Universum, der Erde und allen Lebewesen.

Bei den Schamanen ist „Großer Spirit“ die Bezeichnung für den Schöpfer. Sie ehren Mutter Erde und all Ihre Lebewesen und gleichzeitig ehren sie die Sonne, den Mond und die Sterne. Sie ehren den Spirit, der alles durchdringt. Sie bezeichnen unsere Aura als Lichtfeld und wissen um unsere Chakren.

Im Christentum nennen wir den Schöpfer „Gott“ und ehren ihn, sowie Jesus und Mutter Maria. Dort kennen wir das Energiefeld durch den Heiligenschein, der über dem Kopf von Jesus schwebt. Dieser Heiligenschein ist nicht einfach nur symbolisch für die Erleuchtung, sondern die Menschen wussten um unseren Energiekörper. In anderen Kulturen wird er als Kronenchakra bezeichnet.

Im Buddhismus wird „Buddha“ verehrt und im Hinduismus gibt es viele verschiedene Gottheiten. Gerade dort ist die Chakrenlehre weit verbreitet.

Wir haben so viele Namen für das was wir nicht Greifen können und doch immer um uns wissen. Doch all diese Namen sind nichts anderes als Botschafter der Liebe. Das haben sie auch immer versucht zu vermitteln. Doch wir wollten nicht zuhören und sie für unsere Macht instrumentalisieren. So sind die Kirchen und Religionen entstanden. Die Kernaussage wurde verdreht und ausgeschmückt. Dadurch ist der Eindruck entstanden es gäbe mehrere Götter, die in Konkurrenz zueinander stehen. Doch so ist es nicht.

Auf der ganzen Welt ist bekannt, dass wir mehrere Organe in unserem Körper haben. Nehmen wir zum Beispiel mal das Herz. In jedem Land ist die Bezeichnung für unser Herz unterschiedlich, doch wir alle wissen was damit gemeint ist und jeder ist sich der Existenz des Herzens bewusst. Genauso ist es mit unserem feinstofflichen Körper. In manchen Kulturen heißt er Lichtkörper, in manchen Energiekörper, in manchen Seele, in manchen spricht man von den Chakren und der Aura – doch alle Kulturen meinen das selbe.

Verschiedene Glaubensrichtungen in das Leben integrieren

Kann ich an das Wissen der Schamanen glauben, Gott und Jesus in mein Leben lassen und gleichzeitig mit den Engeln und anderen Geistwesen kommunizieren? Ja, auf jeden Fall! Wir alle sind Kinder der selben Schöpfung und Gott liebt uns alle gleich. Wieso sollte er uns verbieten Kontakt mit all seinen wundervollen Wesen aufzunehmen und nur manche als richtig erachten? Ich hatte lange Zeit einen sehr eingeschränkten Glauben und Gott war für mich ein negativ behafteter Begriff. Doch ich habe mich bewusst dazu entschieden mich von dieser Behaftung zu lösen, denn ich mag das Wort Gott. Doch das schließt für mich nicht aus auch andere Worte für das Namenlose zu verwenden, das der Ursprung allen Lebens ist. Spirit, Gott, Licht, Liebe, Schöpfer – ganz egal welchen Begriff du wählst. Das wichtigste ist, dass es sich für dich stimmig anfühlt.

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