Tag 5 - Die Sehnsucht nach Zuhause

TAG 5 von 365 – Die sehnsucht nach zuhause

20.06.2018 – Sehnsucht nach Zuhause

Erleichterung – Dieses Gefühl beschreibt meine heutige Gefühlslage wohl am besten. Durch den Zahnarztbesuch bin ich eine Last losgeworden, die ich lange mit mir herumgetragen habe. Und aus diesem Grund schreibe ich diese Zeilen heute mit einer sehr großen Gelassenheit. Ich bin wieder an meinem Kraftort und habe noch absolut eine Ahnung worüber und wie viel ich heute schreiben werde. Doch das stört mich nicht. Zum ersten Mal, seit ich den Blog begonnen habe, gehe ich komplett ohne das Ziel einen langen Beitrag zu verfassen an die Sache. Den heutigen Beitrag schreibe ich also mit der Leichtigkeit, die ich gerade in mir spüre.

In den letzten Wochen hat sich bei mir so viel verändert, wie noch nie zuvor. Natürlich sind da auch Tage dabei, die anstrengend und ermüdend sind. Doch auch diese Tage kann ich mit ganzem Herzen Willkommen heißen. Denn sie zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Sie zeigen mir, dass ich tiefsitzenden Schmerz aus meiner Vergangenheit lösen darf, den ich schon längst verdrängt und vergessen hatte.

Ich gehe neue Wege und gewinne ein tiefes Vertrauen in das Leben zurück. Vor allem habe ich das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, wirklich angekommen zu sein. Nicht das Ankommen im Sinne von „Ich bin am Ziel“, sondern das Ankommen im Sinne von „Ich fühle mich Zuhause und geerdet. Endlich kann ich hier Wurzeln schlagen.“

Mich zu erden war die ganze Zeit mein größtes Thema und meine größte Hürde. Das Wurzelchakra war immer meine „Problemzone“ und nie wirklich im Gleichgewicht. Woran das lag? Ich habe mich hier immer fremd gefühlt. Schon immer wusste ich tief in mir, dass ich nicht von hier komme, sondern von einem anderen Stern.

Na gut, in meiner Kindheit war ich auch glücklich mit diesem Leben und konnte es in vollen Zügen genießen. Doch je älter ich wurde, desto stärker war das Gefühl nicht dazu zu gehören. Mittendrin zu sein und doch in einer anderen Welt. Mit all den Partys und dem Smalltalk der anderen in meinem Alter konnte ich nichts anfangen. Ich hatte keinen Ort, an dem ich mich Zuhause fühlte und so waren irgendwann die Süchte meine Flucht aus diesem Gefühl.

Selbst in den letzten 6 Jahren, in denen ich mich intensiv mit Spiritualität befasst habe, hat dieses Gefühl nicht nachgelassen. Ganz im Gegenteil: Mir wurde dadurch nur umso intensiver bewusst, dass die Erde nicht meine Heimat ist und ich habe mich sehr in das spirituelle geflüchtet. Mein Dasein als Mensch habe ich quasi unbewusst geleugnet und mir oft eingeredet, dass das materielle und dieses Leben keine Bedeutung für mich hat, da das Alles ja sowieso nur eine Illusion ist.

Meine Freude an der Vorstellung, nach dem Tod wieder Zuhause zu sein, war größer als die Freude daran dieses Leben zu genießen. Ich konnte keinen Sinn dahinter sehen, mein schwereloses und lichtvolles Dasein als Seele, vorübergehend gegen dieses Leben in einem Körper einzutauschen, welcher mich einsperrt und begrenzt. Und ebenso wenig konnte ich verstehen, wieso ich so viele Sorgen und Ängste haben musste. Warum das Leben nicht leicht und mühelos für mich verlief.

Die ständigen Geldprobleme haben dazu geführt, dass ich jegliche Freude am Leben verloren habe. Jeden Tag bin ich mit den selben negative Gedanken aufgestanden und auch ins Bett gegangen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an meine Schulden und die Aussichtslosigkeit da wieder raus zu kommen. Das führte zu einem Druck auf der Brust und einem Gefühl eingeschnürt zu werden. Mit diesem Gefühl habe ich über Monate hinweg jeden Tag erlebt und mich dadurch natürlich nur immer weiter reingesteigert. Es dauerte wirklich lange, bis ich den Sinn hinter all diesen Ereignissen erkennen konnte. Heute weiß ich, dass diese Zeit ein Geschenk war. Ich konnte so sehr daran wachsen und so viele Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln. Mittlerweile vertraue ich vollkommen darauf, dass jede Situation einen tieferen Sinn und Ihre Berechtigung hat.

Um nochmal auf das Thema zurück zu kommen, dass ich mich hier nie Zuhause gefühlt habe: Vielleicht sagt dir ja das Thema „Star People“ oder Indigokinder etwas. Falls du es noch nicht kennst und es dich interessiert, schaue gerne mal bei Bahar Yilmaz auf dem YouTube-Kanal vorbei. Sie spricht in mehren Videos über dieses Thema. Auf jeden Fall ging das Thema sofort mit mir in Resonanz, als ich die Videos von ihr das erste Mal angeschaut habe.

Durch dieses tiefe Gefühl hier quasi ein Außerirdischer zu sein, der mit so viele Konzepten der Menschen nichts anfangen konnte, war es mir also nie möglich dieses Leben wirklich zu akzeptieren und Wurzeln zu schlagen. Das erklärt auch sehr gut die Probleme mit meinen Zähnen, da diese sich deshalb auch nicht richtig verwurzeln konnten.

Jetzt in diesem Augenblick, habe ich einen Punkt erreicht, den ich lange Zeit nicht für möglich gehalten habe. Ich bin so dankbar für dieses Leben und jeden neuen Tag. So dankbar, für alles was ich erleben durfte und für alles was noch vor mir liegt. Voll und ganz im Einklang mit dem Kosmos und der Natur.

Entscheidend dazu beigetragen, hat ein Erlebnis vor einigen Wochen. Mir ging es an einem Tag richtig dreckig und ich hatte extreme Bauchkrämpfe. Doch es waren keine normalen Krämpfe wie bei einer Krankheit, die sich mit Wärme und sonstigen Hausmitteln behandeln ließen. Intuitiv wusste ich, dass an dieser Stelle eine Emotion eingeschlossen war, die ich mit dem Emotionscode abgefragt und aus meinem System gelöst habe. Die Emotion war Sehnsucht und sie wurde direkt nach meiner Geburt eingeschlossen. Die Sehnsucht nach meinem Zuhause in den Sternen. Ich hatte so lange an dieser Emotion festgehalten, da ich Angst hatte sonst die Verbindung zu meiner Herkunft zu verlieren. Doch jetzt konnte ich diese Sehnsucht loslassen, wissend dass ich die Verbindung niemals verlieren werde. Jetzt konnte ich endlich akzeptieren, dass ich mich bewusst für diese Inkarnation entschieden habe und dieses Leben zu einer wundervollen Erfahrung machen kann. Dass ich so viel zu geben habe und meine Geschichte neu schreiben darf. Endlich konnte ich mich von den Fesseln meiner Vergangenheit befreien.

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