Tag 58 - Gelebte Spiritualität & Verletzlichkeit

TAG 58 von 365 – Gelebte Spiritualität & Verletzlichkeit

Weshalb es an der Zeit ist unsere Spiritualität mit der Welt zu teilen…

Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem all das spirituelle Wissen wieder im Umlauf ist. Tausende von spirituellen Lehrern verbreiten Ihre Botschaften in der Welt und wir haben unzählige Möglichkeiten uns Wissen anzueignen. Bücher, Podcasts, YouTube Videos, Online Kurse und Seminare – uns stehen alle Türen offen. Das wichtigste in der heutigen Zeit ist, dass wir den nächsten Schritt gehen und dieses Wissen auch umsetzen. Jeder in seinem eigenen Tempo und doch alle gemeinsam. Wir haben alle Möglichkeiten diese Welt so zu gestalten wie wir uns es wünschen. Die größte Blockade, welche uns oft noch daran hindert, ist unsere Angst vor Ablehnung. Unsere Angst vor Verletzlichkeit. Die Angst davor, dass wir so viel größer sind als wir es uns vorstellen können. Doch wir müssen uns nicht mehr verstecken und klein halten. Wir dürfen endlich wieder Aufblühen und uns der Welt zeigen. Tanzen, Lachen, Singen, Springen – egal was andere davon halten. Unsere Wahrheit leben und mit der ganzen Welt teilen. Auch wenn es Menschen geben wird, die uns dafür ablehnen.

Theoretische Spiritualität

Denn das eine ist die theoretische Spiritualität. Diese Art der Spiritualität ist weit verbreitet und betrifft alle Menschen, die Wissen konsumieren und ein Buch nach dem anderen lesen, aber es im Alltag nicht umsetzen können. Diese Art der Spiritualität ist bequem und man kann sich einreden, dass man alles verstanden hat. Das gibt uns zwar ein gutes Gefühl, doch weiter bringt es uns nur bedingt. Diese Art der Spiritualität führt auch oft dazu, dass wir uns nicht richtig erden können und in einer spirituellen Wolke leben. Wir sehen das Leben als unwichtig an, da es ja nur eine Illusion ist. Doch das ist keine wahrhaftige Spiritualität. Denn Spiritualität ist alles was ist und dazu gehört ebenso das Leben auf der Erde. Wenn dieses Leben nicht eine sehr wichtige Bedeutung für unsere seelische Entwicklung hätte, so hätte sich unsere Seele nicht auf der Erde inkarniert. Dieses Leben ist ein Spielplatz für uns, auf dem wir wachsen können und schöpferisch tätig sein dürfen. Ein Spielplatz, der es uns ermöglicht unsere Potenziale und Visionen zu manifestieren, denn sonst bleiben es nur Ideen in unserem Kopf.

Gelebte Spiritualität

Die Spiritualität, welche unsere Erde voranbringt, ist die gelebte Spiritualität. Menschen, die nicht nur theoretische Konzepte in ihrem Kopf haben, sondern wahre Weisheit erlangt haben. Diese Weisheit können wir nur durch Erfahrung erlangen, denn niemals kann uns ein Konzept das gleiche Gefühl übermitteln, wie eine selbst erlebte Erfahrung. Bei dieser Art von Spiritualität, zeigen wir uns der Welt. Wir verstecken uns nicht mehr, sondern tragen unser Leuchten überall mit hin, wo wir uns aufhalten. Wir leben unsere Wahrheit und sprechen sie aus. Wir lassen uns nicht mehr von unseren Ängsten zurückhalten, sondern stehen dazu wer wir sind. Wir ermutigen Menschen sich verletzlich zu zeigen. Indem wir es ihnen vorleben und nicht darüber sprechen. Wir reden niemandem ein wie er zu leben hat, sondern leben unsere Werte einfach vor. Wir setzen das Wissen um, welches wir uns über Jahre hinweg angeeignet haben. Wir springen über 1000 Schatten und müssen uns wieder und wieder überwinden. Doch wir lassen uns nicht mehr von unseren Ängsten kontrollieren, da wir wissen, wie wichtig dieser Weg für die Entwicklung der Menschheit ist.

Und ich stelle mich dabei auf kein Podest. Denn ich nehme mich absolut nicht aus, aus der Gruppe der theoretischen Spirituellen. Der Schritt mich zu zeigen und mein Wissen in die Tat umzusetzen, hat bei mir sehr lange gedauert. Auch ich weiß, dass ich in vielen Bereichen noch Blockaden habe. Ich weiß, dass dieser Prozess auch bei mir das ganze Leben andauern wird. Doch ich habe den ersten Schritt getan und danach den zweiten und den dritten. Und genau das ist es, wozu ich dich ermutigen möchte. Den ersten Schritt zu gehen, ohne das Ziel zu kennen. Danach den nächsten Schritt zu machen und den nächsten. Und du wirst sehen, wie sich alles fügen wird. Das Universum arbeitet für Dich und Du wirst Wunder erleben, wenn Du dem Fluss des Lebens folgst.

Der Erste Schritt ist der Entscheidende

Dabei geht es nicht darum von jetzt auf gleich auf der größten Bühne der Welt zu stehen und vor tausenden Menschen zu sprechen. Das Leben ist kein Wettlauf und wir müssen nicht alle Herausforderungen auf einmal meistern. Das können wir auch gar nicht. Was wir tun können, ist klein anzufangen und einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Oftmals haben wir diese romantische Vorstellung, dass das Selbstbewusstsein von renommierten Speakern angeboren ist. Die Vorstellung, dass diese Menschen noch nie Angst hatten und die Vorträge schon immer mit Leichtigkeit gehalten haben. Dann vergleichen wir uns mit diesen Menschen und denken wir können so etwas niemals erreichen. Da wir denken, dass uns dieses angeborene Selbstvertrauen einfach fehlt. Doch dabei vergessen wir das jeder Mensch eine Geschichte hat und nichts von jetzt auf gleich passiert. Dass auch diese Menschen so viele Ängste und Zweifel überwinden mussten und immer noch müssen. Dass es bei keinem Menschen der erste Schritt war auf der Bühne zu stehen und Vorträge zu halten.

Meine ersten kleinen Schritte

Dazu möchte ich gerne meine Entwicklung mit dir teilen:

Meine Reise mich der Welt zu zeigen, hat vor ziemlich genau einem Jahr begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits seit 5 Jahren auf dem spirituellen Weg und habe unzählige Bücher gelesen. Doch gelebt habe ich die Spiritualität damals noch so gut wie gar nicht. Ich habe niemandem davon erzählt, dass ich mich mit diesen Themen befasse und bin lieber still gewesen als irgendwo anzuecken. Im August 2017 habe ich dann den Entschluss gefasst: „Ich muss meine Wahrheit mit der Welt teilen!“. Und so kam es, dass ich den ersten Instagram Beitrag veröffentlicht habe. Du glaubst gar nicht wie viel Überwindung es mich damals gekostet hat und schaue ich heute zurück, kann ich es selbst kaum glauben. Mittlerweile ist es für mich das normalste der Welt geworden. Doch damals war es für mich der erste Schritt und dieser Schritt war riesig. Wie also konnte ich diese Hürde damals überwinden? Es ist so einfach und doch so schwer: Ich habe all meinen Mut zusammengenommen, in das Universum vertraut und meinen ersten Beitrag geteilt. Der wichtigste Schritt um die Komfortzone zu verlassen ist das unendliche Vertrauen in das Universum. Ein Vertrauen, dass uns die Gewissheit gibt, dass wir zu jeder Zeit geborgen sind und jede Herausforderung eine Chance ist.

Und was ist passiert, nachdem ich meinen ersten Text geteilt hatte? Ängste und Zweifel sind in mir aufgestiegen. Stimmen in meinem Kopf, die mich gefragt haben was ich da nur gemacht habe. Es wäre doch so viel bequemer und leichter gewesen diesen Schritt nicht zu gehen. Einfach in der Komfortzone zu bleiben, da ist es so viel gemütlicher und geschützter. Ja, diese Stimmen hat jeder Mensch, der sich für diesen Weg entscheidet. Doch sie werden mit jedem Tag leiser und verlieren immer mehr an Bedeutung. Die ersten Wochen war es jedes Mal noch eine Herausforderung für mich, die jedoch mit jedem neuen Beitrag leichter und leichter wurde.

Mein Blog und die nächsten Schritte

Den nächsten großen Schritt habe ich dann dieses Jahr gewagt, als ich meinen Blog gestartet habe. Meinen Blog, auf dem ich jeden Tag meine Gefühle mit der Welt teile. Intime Einblicke in mein Leben, die ich so bisher noch niemandem erzählt hatte. Dieser Entschluss hatte zufolge, dass ich mich noch verletzlicher zeige und dadurch auch angreifbarer mache. Und nein, diesen Schritt zu gehen war nicht wirklich leichter, als meinen ersten Instagram-Beitrag zu veröffentlichen. Und das obwohl ich schon seit einem Jahr auf Social Media aktiv bin. Doch bis dato hatte ich immer nur inspirierende Texte geteilt und kaum Einblicke in mein Leben gegeben. Verletzlich gezeigt habe ich mich die ersten Monate schon gar nicht. Viel zu groß war die Angst für die Person abgelehnt zu werden, die ich wirklich bin. Und ja, die ersten Blogbeiträge waren wieder eine große Hürde für mich. Doch wieder war es so, dass es für mich mit jedem Tag einfacher wurde. Und eines kann ich mit absoluter Gewissheit sagen: Es war die beste Entscheidung überhaupt!

Vor wenigen Tagen habe ich mein erstes Instagram Live Video gemacht und bin wieder über all meine Schatten gesprungen. Vor zwei Tagen dann, habe ich ein Video von mir geteilt, in dem ich tanze und einfach meine Lebensfreude ausgedrückt habe. In einer Facebook Gruppe mit 20.000 Leuten. Wahnsinn, das wäre für mich vor einem Jahr noch sowas von unvorstellbar gewesen und wenn mir das damals jemand gesagt hätte, hätte ich es nicht für möglich gehalten. Dieser Schritt wäre damals in meinen Gedanken noch so viele Jahre entfernt gewesen, denn ich hätte keine Ahnung gehabt wie ich zu diesem Punkt gelangen soll. Doch genau das ist das Entscheidende: Wir müssen nicht den ganzen Weg kennen, sondern nur einen Fuß vor den anderen setzen. Der erste Instagram Beitrag war das Fundament für den Weg, den ich zurückgelegt habe. Auch wenn es damals nur ein kleiner Schritt war, so hat er doch so viel in Gang gesetzt.

Tiefe Dankbarkeit

Ich bin so unendlich dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin. Ich habe so viel liebevolle Rückmeldungen erhalten, die mein Herz erfüllt haben. All die kleinen tausend Schritte, die ich im letzten Jahr gemacht habe, haben mich Schritt für Schritt näher an den Punkt gebracht, an dem ich jetzt bin. Es werden in meinem Leben noch Millionen von Schritten folgen und ich freue mich jetzt schon auf jeden einzelnen davon.

Verletzlichkeit ist das Tor zu Innerer Freiheit

Verletzlichkeit zu aktivieren und zuzulassen ist ein großer Schritt in die Freiheit. Ein Schritt, der ganz bestimmt kein einfacher ist. Das durfte ich selber erfahren, als ich diesen Prozess in Gang gesetzt und mich dafür entschieden habe. Wir wollen nicht, dass die Menschen, die uns am Herzen liegen, diese vermeintlich schwache Seite von uns sehen. Damit verleugnen wir jedoch einen Teil von uns. Gegenüber uns selbst und unseren Mitmenschen. Wir verleugnen einen Teil, welcher ein Bestandteil unserer Vollkommenheit ist. Tränen, das Zulassen von Verletzlichkeit und das ausdrücken der sanften Seite, sind Eigenschaften der Stärke. Wenn wir uns verletzlich zeigen befreien wir uns von unseren Masken. Verletzlichkeit zuzulassen und uns so zu zeigen wie wir wirklich sind, gibt auch allen Menschen in unserem Umfeld die Chance sich zu öffnen.

Folge deinem Herzen und das Universum beschenkt dich

Wenn ich eines im letzten Jahr gelernt habe, dann ist es Folgendes: Es kommt nie so schlimm wie wir denken, ganz im Gegenteil. Das Feedback ist durchweg positiv, wenn wir uns so zeigen wie wir wirklich sind. Wenn wir uns authentisch und verletzlich zeigen. Das Universum belohnt und beschenkt uns immer dafür, dass wir unsere Wahrheit leben und unser Geschenk mit der Welt teilen. Ich habe im ganzen letzten Jahr keine einzige Negative Rückmeldung erhalten. Doch ich möchte dir jetzt auch nicht die rosarote Brille aufsetzen und sagen, dass so etwas nicht passieren kann und wird. Denn das wird es sicher irgendwann. Doch dabei dürfen wir im Hinterkopf behalten, dass Ablehnung niemals gegen uns gerichtet ist. Ablehnung von einem Menschen bedeutet nicht, dass er dich als Person ablehnt. Dieser Mensch geht einfach nur einen anderen Weg und kann mit deinem Weg nichts anfangen. Und das ist auch vollkommen ok so, sonst würde das Leben ziemlich schnell eintönig werden.

Fange klein an und geh den ersten Schritt. Ich glaube an Dich und weiß wie stark und groß Du bist. Du bist so viel mehr als alles, was Du über dich selbst glaubst. Deine Existenz ist die größte Anerkennung, die Du erhalten konntest und der Beweis, dass du dieser Welt etwas Großartiges zu geben hast. Danke für dein Sein!

Lasse mir gerne einen Kommentar da oder schreibe mir eine Nachricht was sich auf deinem Weg bisher verändert hat. Kannst du dein Wissen schon umsetzen oder gibt es noch Blockaden die dich daran hindern? Ich freue mich von Dir zu hören und mich mit dir austauschen zu dürfen ❤

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